Tipp: zur schnelleren Suche "Strg + F" drücken, einfach gesuchten Wirkstoff eingeben und mit "ENTER" bestätigen

Warum muss Kosmetik konserviert werden?

Die wenigsten Kosmetikprodukte kommen heutzutage noch ohne Wasser aus. Handelt es sich nicht um Öle, Seifen oder Salben, die allesamt kein Wasser enthalten, braucht jedes Kosmetikprodukt einen Konservierungsstoff. Das liegt daran, dass Wasser eine ideale Lebensgrundlage für Mikroorganismen ist. Bakterien, Pilze und Hefen können sich ideal in Wasser vermehren und ein Produkt dadurch verderben. Das größte Problem daran ist, dass man diese Mikroorganismen in einem Produkt nicht sieht und wenn man sie durch Schimmel oder einen unangenehmen Geruch wahrnimmt, es schon viel zu spät ist. Sobald eine Creme oder anderes Produkt geöffnet ist, können Bakterien und andere Mikroorganismen eindringen, egal ob Naturkosmetik oder konventionelle Kosmetik. Dieses Problem macht eine Konservierung nötig, um ein Produkt anbieten können, dass keine Gefahr für die eigene Gesundheit darstellt.

AHA = Alpha Hydroxy Acids / Fruchtsäuren:

Die Haut besteht aus Unter-, Leder- und Oberhaut. In der Oberhaut bilden sich alle 28 Tage neue Zellen, die zur Hornschicht wandern und dabei langsam absterben. Die Abstoßung alter Hautschuppen und die Bildung neuer Haut laufen normalerweise ganz automatisch ab. Manchmal funktioniert dies jedoch nicht, die Haut verhornt. Dann sind AHA-Säuren quasi eine Art Geheimwaffe. Fruchtsäure hilft der Haut beim Vorgang der Abschuppung der Hautzellen. Die Hautoberfläche sieht feiner, glatter und jugendlicher aus. Parallel zur Abtragung alter Hautzellen wird die Zellerneuerung angeregt und somit der Anteil an lebenden Zellen erhöht. Feine Linien und Fältchen können sich nach regelmäßiger Anwendung reduzieren. Ölige, fettige Haut verbessert sich. Altersflecken können heller werden. Ein weiterer positiver Effekt ist die Steigerung des Feuchtigkeitsgehalts der Haut. Das Hautbild wird klarer, geschmeidiger und jugendlich-elastischer. Sonnenfältchen sollen feiner werden, stark ölige Haut verliert ihren Glanz. Den Fruchtsäuren hat man eine antibakterielle Eigenschaft nachgewiesen. Daher ist sie auch gut geeignet zur Pflege von unreiner Haut sowie von Haut mit Pigmentflecken. Durch die abtragende oder auch schälende Wirkung werden nicht nur Verhornungen beseitigt, sondern auch kleine Narben können durch die AHA-Säure abflachen oder ganz verschwinden. Das Ergebnis ist eine jünger und frischer aussehende Haut.
AHA-Säuren werden in verschiedenen Konzentrationen eingesetzt. In Produkten für die tägliche Anwendung findet man geringere Konzentrationen bis 5%, so ist ein sanfter Gebrauch möglich.

Aloe Vera:

Man findet die Aloe Vera Pflanze in Gebieten mit extrem heißem Klima, in denen häufig monatelang kein Regen fällt (Afrika oder auch die Kanaren). Durch die erschwerten Lebensbedingungen bildet die Pflanze eigene Nährstoffe und füllt den Feuchtigkeitsspeicher in ihren Blättern auf. So kann sie lange Zeit ohne Wasserzufuhr überleben. Daher spielt Aloe Vera in der Kosmetikindustrie eine wichtige Rolle. Genutzt werden die pflegenden Eigenschaften und die Beschleunigung der Zellerneuerung, um zum Beispiel kleine Narben oder Fältchen zu lindern. Darüber hinaus ist Aloe Vera ein herausragender Feuchtigkeitsspender. Die beruhigende Wirkung und die Nährstoffversorgung sprechen vor allem für die Anwendung auf empfindlicher Haut. Auch der natürliche Säureschutzmantel der Haut (dieser verleiht ihr mächtig Kraft, sich gegen schädliche Umwelteinflüsse zu wehren) wird gestärkt. Die Inhaltsstoffe beschleunigen die Zellteilung sowie die Gewebewiederherstellung, wirken antibakteriell, entzündungshemmend und kühlend.

D-Panthenol:

Panthenol, D-Panthenol, Dexpanthenol – 3 Begriffe, ein Wirkstoff. Panthenol ist eine Vitamin-B-Vorstufe, genauer gesagt handelt es sich hierbei um das Provitamin B5. Dieser Wirkstoff ist der zur Panthotensäure (Vitamin B5) gehörende Alkohol, welcher ein essentieller Bestandteil des Coenzyms A darstellt und an den regenerativen Stoffwechselprozessen der Haut beteiligt ist. Daher wird dieser Wirkstoff schon seit langem in Arzneimitteln zur Unterstützung des Heilungsprozesses bei Entzündungen, nach Verletzungen und Verbrennungen eingesetzt. Bereits in verschiedenen Studien wurde die feuchtigkeitsbindende, entzündungshemmende und wundheilende Wirkung des Panthenols bzw. seiner wirksamen Komponente belegt. Bereits in Konzentrationen von 1% verstärkt Panthenol die Barrierefunktion der Haut nachweislich. Es erhöht darüber hinaus die Fähigkeit der Hornschicht, Wasser zu binden und verbessert somit deren Elastizität.

Hyaluronsäure:

Hyaluronsäure kommt als natürlicher Stoff im Körper vor und ist ein wichtiger Bestandteil verschiedener Bindegewebsarten. In der Haut wirkt sie wie ein Wasserspeicher und sorgt für Elastizität und Spannkraft und wirkt gegen Falten. Besonders zeichnet sich die Hyaluronsäure dadurch aus, dass sie sehr große Mengen Wasser an sich binden kann. Ein Gramm von der Substanz bindet bis zu 6 Liter Wasser! Gerade weil Hyaluronsäure dem Körper bekannt ist, gibt es quasi keine Allergien oder Nebenwirkungen auf diesen Wirkstoff. Leider lässt der Hyaluronsäureanteil im Körper mit zunehmendem Alter nach. Vor allem aber verliert die Haut mit dem Hyaluronsäureanteil an Feuchtigkeit und Elastizität. In der Folge können Falten entstehen. Wird die Haut über einen längeren Zeitraum immer wieder mit Hyaluronsäure versorgt, wird sie praller und Falten werden reduziert. Aber Hyaluron ist nicht gleich Hyaluron. Die richtige Molekülgröße ist entscheidend. Für die beste Anti-Aging-Wirkung kann Hyaluron mit weiteren Wirkstoffen kombiniert werden. Es gibt Hyaluronsäure in verschiedenen Molekulargrößen. Im Groben können wir zwischen 2 molekularen Größen unterscheiden: hochmolekulare Hyaluronsäure und niedermolekulare Hyaluronsäure. Beide Hyaluronsäure-Arten sind vorteilhaft für die Haut. Für uns ist deshalb eine Mischung beider Arten die beste Wahl

Jojoba:

Bei dem umgangssprachlich als Jojobaöl bezeichneten Pflanzenöl, welches besonders rasch und tief in die oberen Hautschichten eindringt, handelt es sich – chemisch betrachtet – um ein flüssiges Wachs. Es wird aus den braunen Samen eines immergrünen Strauches gewonnen. Diese langkettigen Wachse, die aus bis zu 44 C-Atomen bestehen, sind den langkettigen Verbindungen ähnlich, aus denen der menschliche Hauttalg besteht. Diese Wachse bewirken, dass sich Jojoba ausgezeichnet mit den menschlichen, körpereigenen Wachsen mischt. Dies ermöglicht die Bildung eines zarten, nicht versiegelnden Lipidfilms. Daher wird die Hornschicht langanhaltend und zuverlässig vor starken Wasserverlusten geschützt. Die Feuchtigkeit wird also in den obersten Hautschichten gehalten, so dass Jojoba unsere Haut geschmeidig hält. Jojobaöl zeichnet sich durch einen bemerkenswerten Gehalt an Tocopherolen, den so genannten „Radikalfängern“ aus. Es ist sehr resistent gegenüber oxidativen Prozessen und schützt andere Inhaltsstoffe vor eben jenen radikal-reagierenden Verbindungen. Es eignet sich daher hervorragend in Ölmischungen zur Stabilisierung anderer Öle.

Kamille:

Diese bekannte Heilpflanze aus der Familie der Korbblütengewächse ist vorwiegend in Mitteleuropa und in West- und Mittelasien heimisch. Sie weist eine stark entzündungshemmende und heilungsfördernde Wirkung auf, insbesondere durch die Inhaltsstoffe ihres ätherischen Öls. Diese regen den Hautstoffwechsel an und regenerieren das Gewebe. Die Kamille hat kaum allergenes Potential, und das in ihr enthaltene Bisabolol, das auch isoliert in Kosmetikprodukten eingesetzt wird, fördert die Aufnahme von Wirkstoffen in die Haut.

Konventionelle Konservierungsstoffe:

Für konventionelle Kosmetikprodukte gibt es eine breite Palette synthetischer Konservierungsstoffe, die alle relativ einfach verarbeitet werden können. Zu den bekanntesten synthetischen Konservierungsstoffen gehören Formaldehyd, Formaldehydabspalter und Parabene. Unsere Produkte enthalten keinen dieser Konservierungsstoffe.

Liposome:

Liposome sind kleine Hohlkörperchen, die wasserlösliche Wirkstoffe in ihr Inneres aufnehmen können. Da sie aus den gleichen Bausteinen wie die Zellwand von Hautzellen oder die Barriereschicht aufgebaut sind, können sie gut in die Haut eindringen und die Wirkstoffe depotartig an ihre Umgebung abgeben. Es ist heute bekannt, dass viele Wirkstoffe, die nicht in Liposome eingekapselt sind, auf der Hautoberfläche liegen bleiben und die Wirkstoffe nicht zum Wirkungsort vordringen können. Liposomen-Präparate erhöhen die Aufnahmebereitschaft der Haut auch für andere Pflegeanwendungen, was die Wirkung nachfolgender Behandlungen intensivieren kann. Liposomen fusionieren mit den Barriereschichten der Haut und entladen dort auch eingekapselte Wirkstoffe. Dabei erhöht sich lokal die Durchlässigkeit der Barriereschicht- Membranen und die Wirkstoffe können passieren.

Mandelöl:

Mandelöl ist schon seit der Antike bekannt und gehört zu den klassischen Kosmetikölen. Der Mandelbaum, aus dessen Kernen das Öl ausgepresst wird, gehört zur Familie der Rosengewächse und ist ursprünglich in West- oder Zentralasien beheimatet. Mandelöl wirkt vor Allem antioxidativ und hautschütztend. Durch den hohen Anteil an Ölsäure, lassen sich Wirkstoffe besser verarbeiten. Ebenso wird die Durchdringung der Barriereschicht, also der Hornschicht, erleichtert, da diese Ölsäure besonders flexibel ist. Mandelöl stellt ein universell einsetzbares Basisöl für die verschiedensten Hauttypen dar. Mandelöl eignet sich auch sehr als Grundlage für Pflegeprodukte für empfindliche Haut. Es wirkt ebenso nicht komedogen, also nicht akneauslösend.

PEGs:

Polyethylenglycol (PEG) ist ein flüssiges oder festes, chemisch inertes, wasserlösliches und nichttoxisches Polymer. PEGs stecken in vielen konventionellen Kosmetikprodukten, als Emulgatoren, Rückfetter und Waschsubstanzen. Unsere Produkte enthalten keine PEGs.


Ringelblume = Calendula officinalis:

Ringelblumen sind nicht nur als Heilpflanze bekannt, sondern erfreuen auch viele Gartenliebhaber mit ihren schönen gelben und orangen Blüten im Sommer. Sie kann innerlich und äußerlich angewendet werden. Schon Hildegard von Bingen hatte im 12. Jahrhundert die Heilkraft der Calendula erkannt. Hauptsächlich werden die Blüten genutzt, da sich hier die meisten Inhaltsstoffe befinden. Ringelblumen haben eine pflegende Wirkung auf die Haut. Es wird als Grundstoff für Hautöle verwendet, die trockene und empfindliche Haut pflegen. Ringelblumenöl hilft auch bei Ekzemen und Sonnenbrand aufgrund seiner heilungsfördernden, entzündungshemmenden Eigenschaften.

Schwarze Diamanten:

Diamantpulver oder -staub sind gefragter denn je, denn die kostbaren Schätze schenken dem Teint nicht nur mehr Leuchtkraft, sondern lassen die Haut auch glatter und straffer wirken. Das luxuriöse Gut enthält feine Diamantpigmente, die das Sonnenlicht perfekt reflektieren und in blau-grünes Licht umwandeln. Das sorgt für einen Weichzeichner-Effekt – Unebenheiten, Fältchen und vergrößerte Poren werden optimal kaschiert.

Sheabutter:

Sheabutter wird aus den Früchten des Karité-Baumes gewonnen, der hauptsächlich in Afrika in der Sudanzone wächst. Seit Jahrhunderten wird Sheabutter in Afrika als Creme, Salbe und Heilmittel verwendet. Naturbelassene Sheabutter hält sich in der Regel viele Jahre und hat eine gelbliche Färbung. Sheabutter steckt voller Vitamine und Mineralien. Sheabutter ist vor allem reich an Ölsäuren wie Palmitinsäure, Linolsäure oder Stearinsäure. Sie schützen isolierend vor Umwelteinflüssen, binden Feuchtigkeit, wirken zellregenerierend und halten die Haut weich und geschmeidig. Kaum ein anderes Öl enthält einen derart hohen Anteil unverseifbarer Bestandteile wie Triterpene, Triterpenalkohole, Vitamin E, Beta Carotin, Allantoin und Ölsäuren:

• Vitamin E: Antioxidans, schützt vor freien Radikalen, bremst die Alterung der Zellen

• Beta Karotin: Antioxidans, schützt vor Herzerkrankungen, steuert Reaktionen des Immunsystems

• Omega 3 Fettsäuren: beugt Herzerkrankungen vor, normalisiert den Blutdruck und Cholesterinspiegel, lindert Gelenkschmerzen

• Allantoin: entzündungshemmend, unterstützt die Wundheilung

• Ölsäuren (z.B. Linolsäure): ungesättigte Fettsäuren, erhalten die natürliche Hautbarriere/ Säureschutzmantel der Haut aufrecht, entzündungshemmend

• Triterpenen: entzündungshemmend, leberschützend, schützt vor Trombose, Regeneration der Nerven

• Triterpenalkohol: abschwellend, antibakteriell, krampflösend

Traubenkernöl:

Das Traubenkernöl wird aus den Kernen der Weintraube gewonnen. Die Hochwertigkeit dieses Öl wurde bereits im Mittelalter erkannt und genutzt. Um einen Liter Traubenkernöl zu erhalten, werden rund 50 kg an Traubenkernen benötigt. Um an das wertvolle Öl der kleinen Kerne zu gelangen, werden Heiß- oder Kaltpressungen angewendet. Das Öl weist eine sehr gute Verträglichkeit auf Grund seiner Ähnlichkeit zum Hautfett auf. Traubenkernöl hat eine leichte, nicht fettende Textur. Es reguliert den Fetthaushalt der Haut, zieht sehr gut ein ohne dabei die Poren zu verstopfen. Es tonisiert und beruhigt gereizte Haut durch seine entzündungshemmende Wirkung.

Urea:

Harnstoff, auch Urea genannt gilt als hauteigene Substanz als unbedenklich, sehr verträglich und ist selbst in höheren Konzentrationen weder irritierend noch toxisch. Auf Grund der chemischen Struktur ist es dem Harnstoff möglich, Wasser zu binden. Die Wassermoleküle werden also festgehalten, verdunsten nicht auf der Haut, sondern werden mit dem Wirkstoff in die Haut geschickt. Urea stellt somit den idealen Begleiter für das Eindringen in tiefere Hautschichten dar. Und nicht nur das! Darüber hinaus hindert er das kosmetische Produkt selbst auch noch am Austrocknen.

Parakresse= „Bio-Botox“:

Ihren Ursprung hat die Parakresse in Südamerika, wo sie unter dem Namen „Jambú“ bekannt ist. Dort gilt sie schon seit Jahrhunderten als Geheimtipp für schöne und faltenfreie Haut. Tropische Parakresse, enthält den Wirkstoff Spilanthol, der die Kontraktion der Muskeln leicht blockiert und so Mimikfältchen sichtbar entspannt. Äußerlich einmassiert, gelangt Spilanthol in die Haut. Dort angekommen, entspannt es die Hautmuskeln wie ein sanftes Lokalanästhetikum. Durch die verringerte Muskelspannung wird die Hautoberfläche sofort sichtbar gestrafft und geglättet. Im Gegensatz zu einem richtigen Nervengift lassen sich die Muskeln nach dem Auftragen des natürlichen Anti-Falten-Wirkstoffs immer noch bewegen und die Mimik bleibt erhalten.
Zusätzlich wirken sich die Inhaltsstoffe der Parakresse positiv auf unser Kollagennetz aus, was zu einer Straffung der Haut führt.

Hoch- und niedermolekulare Hyaluronsäure:

Die hochmolekulare Hyaluronsäure bildet auf der Haut einen luftdurchlässigen, unsichtbaren Feuchtfilm, der die Haut vor Austrocknung schützt. Kleine Fältchen werden aufgepolstert. Das Hautbild erscheint feiner und glatter.

Die niedermolekulare Hyaluronsäure verstärkt die Verbindung zwischen den Zellen in der Hornschicht und verbessert so den Feuchtigkeitsgehalt der Haut. Durch die niedrigen Molmassen soll sie besser in die Haut eindringen und dort als Feuchtigkeitsspeicher dienen.

Tigerlotus-Pflanzenextrakt:

Der Tigerlotus oder weißer ägyptischer Lotus und die blaue Lotusblume ordnet man der Gattung der Seerosen zu.Dem Blütenextrakt der Pflanze schreibt man neben seinem außergewöhnlichen Duft, zusammenziehende, zellschützende und pflegende Eigenschaften zu. Er kann somit für ein reines und klares Hautbild sorgen.

Vitamin E:

Mit Vitamin E bezeichnet man eine ganze Klasse von chemisch ähnlichen Substanzen, die sogenannten Tocopherole und Tocotrienole. In der Natur kommen diese Substanzen meist im Gemisch vor. In ihrer Wirkung sind sie sich ähnlich und können daher als ein Wirkstoff, nämlich Vitamin E, bezeichnet werden. In vitro – also an Hautzellen – konnte an humanen Fibroblasten gezeigt werden, dass Tocopherol die altersabhängige Zunahme der Kollagenase MMP-1 hemmt. Dieses Enzym baut das Kollagen in der Dermis ab und sorgt daher für nachlassende Elastizität und zunehmende Faltenbildung. Als weiter mögliche Wirkungen für das Vitamin E wurden die antioxidativer Wirkung für die Haut, die Glättung und Verbesserung des Hautreliefs, die Reduktion UV-induzierter Hautschäden, Schutz vor extrinsischer Hautschädigung sowie die Verhinderung der Ausbildung von Altersflecken beschrieben.

Tripeptide-1:

Tripeptid-1 ist ein synthetisches Peptid mit Glycin, Histidin und Lysin, das Anti-Aging Effekte liefert, indem es das Kollagenwachstum anregt und speziell auf Reinheit, Glanz und einen gleichmäßigen Bräunungston der Haut abzielt.

Tripeptide-7:

Hemmt durch Sauerstoff verursachte Oxidationsprozesse und damit den Abbau und Verderb von Inhaltsstoffen. Es macht die Haut glatt und geschmeidig.

Honig:

Tatsächlich wussten schon die Menschen in der Antike um die heilende Wirkung von Honig. Bereits Hippokrates verwendete ihn für die Behandlung verschiedener Krankheiten und der arabische Arzt Avicenna riet zu einer Speise aus Nüssen und Honig, um die Jugendlichkeit zu bewahren. Legendär sind die Milch-Honig-Bäder der ägyptischen Königin Kleopatra. Honig reinigt, beruhigt, glättet und nährt. Er verfeinert die Poren und lässt sie schimmern. Er besticht durch seine feuchtigkeitsspendende und entzündungshemmende Wirkung.

Vitamin A:

Vitamin A oder auch Retinol genannt ist ein besonders effektiver, zellkommunizierender Inhaltsstoff, was bedeutet, dass die Substanz in der Lage ist, sich selbständig an beinahe jede Hautzelle zu heften und der Zelle „mitzuteilen“, dass sie sich wie eine gesunde, junge Hautzelle verhalten soll. Vitamin A ist ein wahrer Anti-Aging-Star. Es unterstützt die Neubildung von Kollagen und die Regeneration der Haut. Außerdem steigert es die Abwehrkräfte der Haut und bindet freie Radikale. Durch UVB-Strahlung ausgelöste Hautdefekte können wirksam repariert werden. Daher wird es auch als Epithel-Schutzvitamin bezeichnet. Ist dieser Wirkstoff in der Hautpflege enthalten, soll diese zu einem gespannteren Gewebe und einer besseren Durchblutung der Haut führen. Vor allem für reife und trockene Hauttypen ist dieses Beautyvitamin daher besonders gut geeignet.

Vitamin C:

Der Radikalfänger Vitamin C schützt die Haut vor oxidativen Schäden. Außerdem wird der Kollagenaufbau gefördert. Da die Kollagensynthese mit zunehmendem Alter nachlässt, ist ein effektiver Anti-Aging-Wirkstoff wie Vitamin C, für reife Hauttypen besonders empfehlenswert.

Vitamin B5:

Panthenol (Provitamin B5) oder die daraus resultierende Pantothensäure (Vitamin B5) hat eine feuchtigkeitsbindende, entzündungshemmende und wundheilende Wirkung. Eine Konzentration von lediglich 1,0 Prozent reicht schon aus, um die wichtige Barrierefunktion der Haut zu verstärken. Außerdem verbessert der Stoff die Fähigkeit der körpereigenen Hornschicht zur Wasserbindung, so dass die Haut an Elastizität gewinnt.